NeurostressDie Psychoneuroendokrinoimmunologie (Leib-Seele-Medizin) hat in Amerika grosse Erfolge erzielt. Es gibt Ärzte, die behaupten, dass diese Erkenntnisse eine ähnlich grosse Bedeutung haben werden, wie die Gentechnik heute. Die wichtigsten Erkenntnisse dieser neuen Forschungsrichtung ergaben sich aus den Untersuchungen der Neurotransmitter. Das sind Botenstoffe und Hormone, die Nervenzellen miteinander verbinden. Die Forschung hat gezeigt, wie wichtig die Ausgewogenheit dieser Substanzen für Psyche und Verhalten sind. Die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin stellen das Regelsystem des Nervensystems in bezug auf Stimmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation und Lernen dar. Eine enorm große Zahl gesundheitlicher Störungen basieren auf erworbenen Mängeln der Regulation von Stresshormonen der Nebenniere und Botenstoffen im Gehirn, bei denen die Balance der anregenden und dämpfenden Signalsysteme verloren gegangen ist. Wenn diese wichtigen Botenstoffe durch großen Stress ins Ungleichgewicht geraten, entstehen Stress-Syndrome bis zum Burn-Out, Konzentrationsschwäche, Denkstörungen, Leistungsabfall, Antriebslosigkeit, Unruhe, Schlafstörungen, Ängste und Depressionen, Müdigkeit, Hyperaktivität, Panikattacken, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Eßstörungen, Heißhungerattacken und Übergewicht. Dazu kommen individuelle genetisch festgelegte Faktoren die in vielen Fällen die individuelle Toleranzschwelle gegenüber Belastungen limitieren und den Menschen empfindlicher für Stress machen. Körperliche und psychische Überforderung führt zu tiefgreifenden neurohormonellen, hormonellen und immunologischen Reaktionen, die je nach Stärke den gesamten Körper und dessen Funktionen beeinträchtigen können. Hormone, Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn) und die hormonähnlichen Botenstoffe, die eine wichtige Rolle in Vermittlung und Anschalten des Immunsystems spielen, sind Teil eines sehr komplexen Netzwerks, das viele Organfunktionen steuert und für die engen Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Immunsystem und Hormonsystem verantwortlich ist. Viele Gesundheitsstörungen basieren nach heutigem Verständnis auf vorübergehenden oder anhaltenden, gravierenden Störungen dieses neuroendokrinen Netzwerks. Die sogenannte Neuroendokrine Funktionsachse hat vorrangig die Aufgabe der Stressbewältigung, d.h. der Anpassung des gesamten Organismus an physische oder psychische Belastungssituationen. Zusammen mit führenden Wissenschaftlern wurde in Verbindung mit einer Bestimmung der Neurotransmitter durch einen einfachen Urin- und Speicheltest ein hoch effektives therapeutisches Stufenprogramm zur Behandlung von Neurotransmitterdysbalancen entwickelt. Dieses kombiniert spezielle Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Naturstoffe, die nebenwirkungsarm die körpereigene Produktion von spezifischen Neurotransmittern unterstützen. |