Depression

Wenn Sie unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen leiden oder wenn Ihr seelisches Gleichgewicht aus dem Tritt geraten ist, prüfen Sie die Möglichkeit der Messung des Neurostress, einer Neurostress-Kur und einer nachfolgend gezielt einsetzbaren Aminosäuretherapie.

Das Wichtigste zum Neurostress und Depression
Depressive Verstimmungen gehören neben Angstsyndromen, zwanghaftem Verhalten, Schlaflosigkeit und Migräne zu den wichtigsten Neurotransmitterstörungen. Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen herstellen. Sie sind im ganzen Körper zu finden und für die Gehirn- und Körperfunktionen notwendig. Ernste Gesundheitsprobleme einschließlich Depressionen oder Ängste können auftreten, wenn Neurotransmitter und das Stresshormon Cortisol in zu hohen oder zu niedrigen Mengen gebildet werden.
Jeder Neurotransmitter hat unterschiedliche Funktionen. Einige hemmen die Nervenaktivität und wirken beruhigend und andere erhöhen die Nervenaktion und wirken daher anregend. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass Neurotransmitter, die hauptsächlich im zentralen Nervensystem aktiv sind - wie Serotonin und Noradrenalin - hauptsächlich für die Entwicklung der Depression verantwortlich sind. Andere Neurotransmitter wie GABA oder Glycin scheinen dagegen hauptsächlich Einfluss auf die Entwicklung von Ängsten zu nehmen.
Biologische und Umweltfaktoren wie Stress, einseitige Ernährung, Neurotoxine oder eine genetische Disposition können Neurotransmitter-Dysbalancen verursachen und somit Depressionen auslösen oder verstärken.

Depression
Wer hatte nicht schon einmal Stimmungsschwankungen? Liegt kein tiefgreifendes Problem vor, gehen diese nach kurzer Zeit vorüber. Im Gegensatz dazu bleiben Stimmungstiefs bei depressiven Menschen über Wochen, Monate oder Jahre bestehen. Wie Diabetes oder Herzerkrankungen ist die Depression eine ernst zu nehmende Erkrankung und kann sich unbehandelt zunehmend verschlechtern. Man rechnet heute, dass circa 1/10 der Bevölkerung zumindest depressive Phasen durchläuft.

Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach den verschiedenen Depressionsarten:
Psychogene oder reaktive Depression
Die psychogenen Depressionen sind in der Regel auf kurz oder langfristig einwirkende Umweltereignisse zurückzuführen. Das bedeutet, dass auch die Betroffenen selbst einen Grund für ihre Erkrankung erkennen können. Zu dieser Gruppe gehören alle reaktiven Depressionen und Störungen der seelischen Erlebnisverarbeitung. Oft resultieren sie aus traumatischen Ereignissen wie Verlust, Trennung oder Arbeitslosigkeit.

Somatogene Depression
In dieser Gruppe werden Depressionen, die mit einer organischen Erkrankung oder mit hormonellen Veränderungen in Verbindung stehen, zusammengefasst, z.B. Menopause, Epilepsie, Schlaganfall, Schilddrüsenunterfunktion, Infektionskrankheiten, Wochenbett.

Endogene Depression
Bei den endogenen, den von innen kommenden Depressionen, finden sich alle Formen, die scheinbar ohne erklärbare Ursache auftreten. Die Betroffenen fühlen sich dann "grundlos" krank. Die Ursachen dieser Depressionen sind noch unbekannt. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass Stoffwechselstörungen als mit verursachend auftreten. Endogene Depressionen treten familiär gehäuft auf. Zu ihnen gehören u.a. Melancholie, manisch-depressive Psychosen, primäre Depression, Schwermut u.a.

Die Aminosäuretherapie - Eine neue Alternative ohne Nebenwirkung
Die meisten heute eingesetzten Antidepressiva imitieren einen Neurotransmitter oder verteilen existierende Neurotransmitter neu. Dadurch wird eine symptomatische Entlastung erreicht, ohne die Gesamtmenge der Neurotransmitter zu verändern. Da sie aber nicht in der Lage sind, eine Balance zwischen den Neurotransmittern herzustellen, ist ihre Effektivität oft limitiert. Vor allem dann, wenn der Neurotransmitter-Vorrat unter einen kritischen Wert fällt, werden Antidepressiva oft wirkungslos. Deshalb hilft es oft auch nicht, das Antidepressivum zu wechseln.
Zusammen mit führenden Wissenschaftlern wurde in Verbindung mit einer Bestimmung der Neurotransmitter durch einen einfachen Urin- und Speicheltest ein hoch effektives therapeutisches Stufenprogramm zur Behandlung von Neurotransmitterdysbalancen entwickelt. Dieses kombiniert spezielle Aminosäuren, Vitamine, Mineralien und Naturstoffe, die nebenwirkungsarm die körpereigene Produktion von spezifischen Neurotransmittern unterstützen.

Die Messung des Neurostress
Voraussetzung für eine erfolgreiche Aminosäuretherapie ist eine Laboranalyse, die Auskunft über die im Körper verfügbaren Neurotransmitter und Stresshormone gibt. Dafür wurde ein einfacher Urin- und Speicheltest entwickelt. Einzelheiten finden Sie hier

Hinweis: Vortrag "Neurostress, Depressionen, Erschöpfung und Appetitstörungen - Neue Behandlungsmethoden" von Dr. W. Fassnacht, Oberstaufen Vortragstermine